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Kostenlose Kommunikationsideen zur European Mental Health Week

  • vor 22 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

5 Beiträge für jeden Tag

Im Mai ist es wieder so weit: Die European Mental Health Week 2026 findet vom 4. bis 8. Mai 2026 statt. Sie steht unter dem Motto „Stronger Together: Prioritise Mental Health in a Changing Europe“. Die Aktionswoche wird von Mental Health Europe initiiert und will europaweit Aufmerksamkeit für psychische Gesundheit schaffen, Stigmatisierung abbauen und den Blick auf die sozialen und politischen Rahmenbedingungen von psychischem Wohlbefinden lenken.


Laut der World Health Organization leben weltweit etwa 1.000.000.000 (1 Milliarde!) Menschen mit einer psychischen Erkrankung (WHO, 2025).

In Deutschland zeigt sich ein noch deutlicheres Bild: Im Jahr 2024 wurde bei 40,9 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland im Rahmen ambulanter Behandlungen eine psychische Störung diagnostiziert. (Robert Koch-Institut, 2025). Das bedeutet, dass rund 4 von 10 Erwachsenen 2024 mindestens einmal Kontakt mit dem Gesundheitssystem hatte, bei dem eine psychische Diagnose dokumentiert wurde. Dazu zählen nicht nur schwere und chronische Erkrankungen, sondern auch vorübergehende Belastungsreaktionen, stressbedingte Beschwerden oder leichtere Episoden, die sich wieder zurückbilden können.

Bild mit Banner "Kostenlose Kommunikationsideen zur European Mental Health Week"

Für Unternehmen ist das eine gute Gelegenheit, Haltung zu zeigen. Für viele ist es aber auch genau die Stelle, an der Kommunikation ins Leere läuft. Dann wird einmal kurz ein Post veröffentlicht, vielleicht noch ein Obstkorbfoto, ein paar grüne Grafiken, ein Satz über Achtsamkeit und danach verschwindet das Thema wieder in der internen Prioritätenliste.


Sichtbarkeit ist noch keine Kultur

Die European Mental Health Week ist kein Dekoanlass. Sie ist ein Anlass, um zu zeigen, wie ein Unternehmen über psychische Gesundheit spricht und ob es überhaupt sprachfähig ist. Denn viele Organisationen wollen ein Zeichen setzen, wissen aber nicht, wie. Sie haben gute Absichten, aber keine Ideen, keine Texte, keine Formate und oft auch keine Sicherheit, wie man das Thema intern sauber kommuniziert.

Wir erleben genau das immer wieder: Unternehmen möchten etwas machen, aber bitte niedrigschwellig, professionell, sensibel, ohne Pathologisierung, ohne Floskeln und am besten ohne großen internen Abstimmungsaufwand. Sie brauchen keine weiteren Appelle. Sie brauchen Kommunikationsideen, die funktionieren.


Kostenlose Kommunikationsideen sind kein Nice to have

Gerade bei Mental Health entscheidet Kommunikation darüber, ob aus einem Pflichtpunkt ein glaubwürdiger Impuls wird. Mitarbeitende merken sehr schnell, ob ein Thema nur kurz bespielt wird oder ob es ernst gemeint ist. Deshalb helfen kostenlose Kommunikationsideen für Unternehmen nicht nur beim Sichtbarwerden. Sie senken vor allem die Schwelle, überhaupt anzufangen.

Nicht jedes Unternehmen kann sofort eine große Kampagne aufsetzen. Nicht jede Personalabteilung hat Zeit, Intranetstrecken zu texten, LinkedIn Beiträge zu schreiben, Führungskräfte mit Sprachhilfen auszustatten oder passende interne Aktionen zu entwickeln. Kostenlose Ideen schaffen hier einen Einstieg. Sie machen aus Überforderung den ersten Schritt.


Kommunikation wird oft unterschätzt. Dabei sind sie oft der erste Berührungspunkt mit einem Thema, das im Unternehmen bislang eher vorsichtig behandelt wurde. Sie können Türen öffnen, interne Gespräche anstoßen und zeigen, dass psychische Gesundheit nicht nur dann vorkommt, wenn bereits etwas eskaliert ist.

Nicht jede Organisation ist sofort bereit für einen Workshop, einen Strategieprozess oder eine psychische Gefährdungsbeurteilung. Viele sind aber bereit für einen gut gemachten Impuls, eine brauchbare Vorlage oder eine Kommunikationsidee, die sofort einsetzbar ist.


Deshalb findet ihr hier für jeden Tag einen Kommunikationsimpuls, den ihr nutzen könnt:

Ihr könnt euch an den Impulsen bedienen, achtet allerdings dabei auf copyright und Quellenangabe. Und wenn ihr die Impulse in eurer CI umbaut, freuen wir uns, wenn ihr uns zumindest erwähnt. :)

Dieser Beitrag wurde von Melanie Faltermeier verfasst und veröffentlicht.


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