top of page

News, Debatten, Diskussionen, Studien über Arbeit und Psyche

  • vor 2 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Mai 2026


PTBS als Berufskrankheit?

Im Bundestag wurde im Mai 2026 diskutiert, ob psychische Erkrankungen wie PTBS stärker als mögliche Berufskrankheiten anerkannt werden sollten. Die Linke fragte nach Risiken in Berufen mit hoher Belastung, etwa Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr, Pflege und Militär. Im Kern ging es um Anerkennung, Prävention und Absicherung Betroffener. Mehr


Burnout in der Politik

Die Burnout-Auszeit der britischen Grünen-Abgeordneten Carla Denyer löste eine breitere Debatte über Arbeitsdruck in der Politik aus. Kommentatoren sahen darin ein Beispiel für überfordernde Arbeitskulturen, öffentliche Häme und fehlende Fürsorge. Das Thema wurde auch auf andere Berufe mit Dauerstress übertragen. Mehr


1,2 Milliarden Menschen weltweit

Eine Lancet-Analyse zur Global Burden of Disease Study 2023 zeigt: 2023 lebten weltweit fast 1,2 Milliarden Menschen mit psychischen Störungen, fast doppelt so viele wie 1990. Psychische Erkrankungen sind damit der führende Treiber von Behinderung weltweit. Besonders betroffen sind Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren sowie Frauen. Zunahmen werden vor allem bei Angststörungen und Depressionen gesehen; diskutiert werden Pandemie-Folgen, Armut, Gewalt, Unsicherheit und Versorgungslücken. Mehr


Streit um 8-Stunden-Tag im Bundestag

Im Bundestag debattierten Abgeordnete zwei Anträge von Linke und Grünen, die den Erhalt des Acht-Stunden-Tages fordern. Union und SPD betonten, es gehe nur um mehr Flexibilität bei der Verteilung, nicht um Abschaffung der täglichen Grenze. Die AfD lehnte eine Orientierung an EU-Regelungen ab. Mehr


Hans-Böckler-Stiftung warnt vor „Teufelskreis der Unterbesetzung"

Die Hans-Böckler-Stiftung identifizierte einen „Teufelskreis der Unterbesetzung": Personalknappheit führt zu höherer Arbeitsdichte und psychischen Erkrankungen – und gefährdet damit letztlich die Sicherheit am Arbeitsplatz. Mehr


Einsamkeit im Büro

Der BKK-Dachverband thematisierte Einsamkeit am Arbeitsplatz. Unternehmen sollten soziale Verbundenheit, Teamkultur und Führung stärker als Gesundheitsfaktoren verstehen. Die Debatte zeigt, dass psychische Gesundheit nicht nur individuelle Resilienz betrifft, sondern auch Arbeitsorganisation und soziale Beziehungen. Mehr


ifaa-Studie: Psychische Gesundheit im Betrieb

Eine ifaa-Trendstudie (Institut für angewandte Arbeitswissenschaft) zeigte, dass psychische Gesundheit in vielen Betrieben zwar angekommen ist, die systematische Erfassung psychischer Belastungen aber noch Lücken hat. Besonders kleinere und mittlere Unternehmen sehen Unterstützungsbedarf. Mehr


Mobbing und Machtmissbrauch

Ein Vortrag an der RPTU (Rheinland-Pfälzische Technische Universität) behandelte gesundheitliche Folgen von Diskriminierung, Machtmissbrauch und Mobbing. Kritisiert wurde, dass Mobbing in Arbeitswelt und Politik oft verharmlost oder individualisiert werde. Einen Termin gibt es noch. Mehr


Psychotherapie-Versorgung unter Druck

Beim DNVF-Forum (Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung) warnten Forschende vor Folgen kurzfristiger Sparziele im GKV-System. Sie sahen die Versorgung psychisch kranker Menschen gefährdet, falls Reformen zu stärkeren Einschränkungen führen. Diskutiert wurden Wartezeiten, Bedarf, Finanzierung und die Frage, ob psychische Erkrankungen ausreichend priorisiert werden. Mehr


Junge Menschen und Arbeit

In Großbritannien warnte Alan Milburn vor einer „anxious generation“. Viele junge Menschen zwischen 16 und 24 hätten psychische Belastungen, die den Einstieg in Arbeit erschweren. Diskutiert wurden flexiblere Jobs, bessere Unterstützung beim Berufseinstieg und die Verantwortung von Arbeitgebern und Politik. Mehr


Suchtversorgung und Strukturproblem

Grüne Abgeordnete thematisierten im Bundestag die Zukunft von Suchthilfe und Suchtrehabilitation. Anlass war unter anderem die drohende Schließung einer Klinik. Diskutiert wurden Finanzierung, Fachkräftemangel, regionale Versorgung und psychosoziale Belastungen. Sucht wurde dabei klar als Gesundheits- und Strukturthema gerahmt. Mehr


"Comfort Gap" am Arbeitsplatz

In den USA wurde eine NAMI/Ipsos-Erhebung zur mentalen Gesundheit am Arbeitsplatz diskutiert. Viele Beschäftigte halten das Thema für wichtig, sprechen aber selbst ungern offen darüber. NAMI beschrieb diese Lücke als „Comfort Gap“. Im Mittelpunkt standen Stigma, Führungskultur und sichere Gesprächsräume. Mehr



Du brauchst mehr Impulse, um Psychische Gesundheit bei Euch zu integrieren?

Melde Dich zu unserem Newsletter an und sichere Dir das kostenlose White Paper zur Integration von Psychischer Gesundheit in die Unternehmenskultur.



Bild zu kostenlosem White Paper mit all den Vorteilen


bottom of page