News, Debatten, Diskussionen, Studien über Arbeit und Psyche
- vor 2 Stunden
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Mai 2026
PTBS als Berufskrankheit?
Im Bundestag wurde im Mai 2026 diskutiert, ob psychische Erkrankungen wie PTBS stärker als mögliche Berufskrankheiten anerkannt werden sollten. Die Linke fragte nach Risiken in Berufen mit hoher Belastung, etwa Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr, Pflege und Militär. Im Kern ging es um Anerkennung, Prävention und Absicherung Betroffener. Mehr
Burnout in der Politik
Die Burnout-Auszeit der britischen Grünen-Abgeordneten Carla Denyer löste eine breitere Debatte über Arbeitsdruck in der Politik aus. Kommentatoren sahen darin ein Beispiel für überfordernde Arbeitskulturen, öffentliche Häme und fehlende Fürsorge. Das Thema wurde auch auf andere Berufe mit Dauerstress übertragen. Mehr
1,2 Milliarden Menschen weltweit
Eine Lancet-Analyse zur Global Burden of Disease Study 2023 zeigt: 2023 lebten weltweit fast 1,2 Milliarden Menschen mit psychischen Störungen, fast doppelt so viele wie 1990. Psychische Erkrankungen sind damit der führende Treiber von Behinderung weltweit. Besonders betroffen sind Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren sowie Frauen. Zunahmen werden vor allem bei Angststörungen und Depressionen gesehen; diskutiert werden Pandemie-Folgen, Armut, Gewalt, Unsicherheit und Versorgungslücken. Mehr
Streit um 8-Stunden-Tag im Bundestag
Im Bundestag debattierten Abgeordnete zwei Anträge von Linke und Grünen, die den Erhalt des Acht-Stunden-Tages fordern. Union und SPD betonten, es gehe nur um mehr Flexibilität bei der Verteilung, nicht um Abschaffung der täglichen Grenze. Die AfD lehnte eine Orientierung an EU-Regelungen ab. Mehr
Hans-Böckler-Stiftung warnt vor „Teufelskreis der Unterbesetzung"
Die Hans-Böckler-Stiftung identifizierte einen „Teufelskreis der Unterbesetzung": Personalknappheit führt zu höherer Arbeitsdichte und psychischen Erkrankungen – und gefährdet damit letztlich die Sicherheit am Arbeitsplatz. Mehr
Einsamkeit im Büro
Der BKK-Dachverband thematisierte Einsamkeit am Arbeitsplatz. Unternehmen sollten soziale Verbundenheit, Teamkultur und Führung stärker als Gesundheitsfaktoren verstehen. Die Debatte zeigt, dass psychische Gesundheit nicht nur individuelle Resilienz betrifft, sondern auch Arbeitsorganisation und soziale Beziehungen. Mehr
ifaa-Studie: Psychische Gesundheit im Betrieb
Eine ifaa-Trendstudie (Institut für angewandte Arbeitswissenschaft) zeigte, dass psychische Gesundheit in vielen Betrieben zwar angekommen ist, die systematische Erfassung psychischer Belastungen aber noch Lücken hat. Besonders kleinere und mittlere Unternehmen sehen Unterstützungsbedarf. Mehr
Mobbing und Machtmissbrauch
Ein Vortrag an der RPTU (Rheinland-Pfälzische Technische Universität) behandelte gesundheitliche Folgen von Diskriminierung, Machtmissbrauch und Mobbing. Kritisiert wurde, dass Mobbing in Arbeitswelt und Politik oft verharmlost oder individualisiert werde. Einen Termin gibt es noch. Mehr
Psychotherapie-Versorgung unter Druck
Beim DNVF-Forum (Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung) warnten Forschende vor Folgen kurzfristiger Sparziele im GKV-System. Sie sahen die Versorgung psychisch kranker Menschen gefährdet, falls Reformen zu stärkeren Einschränkungen führen. Diskutiert wurden Wartezeiten, Bedarf, Finanzierung und die Frage, ob psychische Erkrankungen ausreichend priorisiert werden. Mehr
Junge Menschen und Arbeit
In Großbritannien warnte Alan Milburn vor einer „anxious generation“. Viele junge Menschen zwischen 16 und 24 hätten psychische Belastungen, die den Einstieg in Arbeit erschweren. Diskutiert wurden flexiblere Jobs, bessere Unterstützung beim Berufseinstieg und die Verantwortung von Arbeitgebern und Politik. Mehr
Suchtversorgung und Strukturproblem
Grüne Abgeordnete thematisierten im Bundestag die Zukunft von Suchthilfe und Suchtrehabilitation. Anlass war unter anderem die drohende Schließung einer Klinik. Diskutiert wurden Finanzierung, Fachkräftemangel, regionale Versorgung und psychosoziale Belastungen. Sucht wurde dabei klar als Gesundheits- und Strukturthema gerahmt. Mehr
"Comfort Gap" am Arbeitsplatz
In den USA wurde eine NAMI/Ipsos-Erhebung zur mentalen Gesundheit am Arbeitsplatz diskutiert. Viele Beschäftigte halten das Thema für wichtig, sprechen aber selbst ungern offen darüber. NAMI beschrieb diese Lücke als „Comfort Gap“. Im Mittelpunkt standen Stigma, Führungskultur und sichere Gesprächsräume. Mehr
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