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Was Entstigmatisierung am World Mental Health Day wirklich braucht

26. Sept.
8 Min. Lesezeit

Ein Blick aus Betroffenen-, Führungs-, Unternehmens- und wissenschaftlicher Perspektive

Am 10. Oktober steht der World Mental Health Day unter dem Motto "Lived experiences heard: real voices, real change". Die WHO stellt damit Menschen mit eigener Erfahrung psychischer Erkrankungen ins Zentrum: Ihre Erfahrung wird ausdrücklich als eigenständige Form von Expertise beschrieben, und Beteiligung soll über das Erzählen persönlicher Geschichten hinausgehen – hin zu echtem Einfluss auf Entscheidungen, Angebote und Strukturen (WHO, World Mental Health Day 2026). Gleichzeitig räumt die WHO selbst ein, dass genau das bisher selten gelingt: Nur 45 % der befragten Länder berichten von tatsächlich kontinuierlicher Zusammenarbeit mit Betroffenen bei Planung und Entwicklung von Versorgungsangeboten (ebd.).


Das ist ein guter Ausgangspunkt für einen kritischen Blick: Wo steht die Entstigmatisierungsdebatte wirklich, wenn man sie nicht als Feiertagsnarrativ, sondern als offene Frage behandelt?


Sechs Menschen beraten am Holztisch; über ihnen steht groß: Was Entstigmatisierung am World Mental Health Day wirklich braucht

Was Stigma eigentlich ist

Stigmatisierung wird oft auf abwertende Aussagen reduziert: "der ist doch verrückt", "die ist nicht belastbar". Das ist nur ein Teil des Phänomens. Die Stigmaforschung unterscheidet drei Ebenen (Corrigan, Druss & Perlick, 2014):

  • Öffentliches Stigma: gesellschaftliche Vorurteile und Vorstellungen.

  • Selbststigma: wenn Betroffene diese Vorstellungen auf sich selbst übertragen: aus "Menschen mit Depressionen sind weniger belastbar" wird "ich bin weniger belastbar".

  • Strukturelles Stigma: in Regeln, Institutionen und Versorgungssystemen selbst verankert – mit Auswirkungen auf Zugang zu Behandlung und berufliche Chancen.


Die WHO spricht deshalb konsequent von Stigma und Diskriminierung gemeinsam, weil negative Einstellungen sehr konkrete Folgen haben: für Beschäftigungschancen, den Zugang zu Versorgung und die Bereitschaft, überhaupt Hilfe zu suchen (WHO, Mental health at work). Und die Doppelbelastung ist real: Menschen leiden nicht nur unter der Erkrankung selbst, sondern zusätzlich unter Stigma und Diskriminierung, die Menschenrechte verletzen und gesellschaftliche Teilhabe verhindern können (Lancet Commission on Ending Stigma and Discrimination in Mental Health, 2022).

Die Fortschrittserzählung und ihr Gegenbeweis

Verglichen mit den 1990er- oder 2000er-Jahren wird heute deutlich offener über psychische Gesundheit gesprochen: in Unternehmen, Medien, auf LinkedIn. Diese Sichtbarkeit ist real und hat für Betroffene reale Konsequenzen – sie ist kein Selbstzweck.

Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen, wie dringlich das Thema ist und wie wenig die gewachsene Offenheit allein bislang bewirkt hat. In Deutschland sind psychische Erkrankungen im ersten Halbjahr 2026 erstmals zur häufigsten Ursache für Arbeitsunfähigkeit aufgestiegen: 184 Fehltage pro 100 Versicherte, ein Anstieg von ca. 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, womit sie Atemwegserkrankungen überholt haben (Personalwirtschaft, 2026). Der DAK-Psychreport 2025 zeigt zudem, dass Depressionen rund 183 Fehltage je 100 Versicherte verursachen – mit besonders hoher Belastung in Pflege- und Erziehungsberufen, wo die psychischen Fehlzeiten bis zu 71 % über dem Durchschnitt liegen (DAK-Psychreport 2025). Globale volkswirtschaftliche Folgen: rund 12 Milliarden Arbeitstage gehen jährlich durch Depression und Angststörungen verloren, mit geschätzten Produktivitätsverlusten von 1 Billion US-Dollar (WHO, Mental health at work).

Sichtbarkeit und Fallzahlen steigen also parallel. Das allein beweist nichts – aber es relativiert die Erzählung, wonach mehr Reden automatisch weniger Leid bedeutet.

Die Perspektive der Betroffenen: Offenheit ist ein Risiko, keine Pflicht

Wie hartnäckig Vorurteile sind, hängt stark von der Diagnose ab. Eine 2013 im Deutschen Ärzteblatt zitierte Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (DGPPN) ging damals von stagnierenden Einstellungen gegenüber Depression, Schizophrenie und Sucht aus; die Bundespsychotherapeutenkammer warnte bereits zu diesem Zeitpunkt, dass die Offenlegung einer psychischen Erkrankung gegenüber Vorgesetzten oder Kollegen "häufig erhebliche Nachteile" nach sich zieht (Deutsches Ärzteblatt, 2013). Aktuellere Daten der DGPPN zeichnen ein differenzierteres Bild: Während sich die Einstellung gegenüber Depression in den letzten Jahren verbessert hat, hat sich das Stigma gegenüber Schizophrenie eher verschärft – aktuell lehnt fast ein Drittel der Befragten Menschen mit Schizophrenie bereits als Nachbarn ab, bei engerer sozialer Nähe steigt die Ablehnung auf bis zu 80 %. Schon das bloße Gefühl, stigmatisiert zu werden, erhöht nachweislich das Suizidrisiko Betroffener (DGPPN, Schwerpunkt Stigma).


Das ist der zentrale Widerspruch vieler Entstigmatisierungskampagnen: Sie fordern Offenheit, ohne dass die Konsequenzen dieser Offenheit strukturell abgesichert sind.

Deshalb gilt:

Menschen mit psychischen Erkrankungen schulden niemandem ihre Geschichte. Offenlegung bleibt eine persönliche Entscheidung. Niemand sollte Diagnosen offenlegen müssen, damit ein Unternehmen sich als offen präsentieren kann.

Eine unterstützende Kultur schafft die Möglichkeit zur Offenheit; die Entscheidung darüber bleibt beim einzelnen Menschen.

Genau hier setzt das WHO-Motto 2026 an und geht einen Schritt weiter: Es geht nicht nur darum, dass jemand seine Geschichte erzählt, sondern darum, dass gelebte Erfahrung Entscheidungen, Angebote und Systeme mitgestaltet – aus "wir sprechen über euch" wird "wir gestalten mit euch" (WHO, World Mental Health Day 2026).

Die medizinische Perspektive und ihre unerwarteten Kosten

Die klassische Position der Psychiatrie lautet: Aufklärung über die biologischen Grundlagen psychischer Erkrankungen reduziert Schuldvorwürfe. Das stimmt teilweise – eine Meta-Analyse von 25 Studien zeigt, dass biogenetische Erklärungen Schuldzuweisungen an Betroffene tatsächlich reduzieren. Dieselbe Meta-Analyse zeigt aber auch: Biogenetische Erklärungen gehen im Schnitt mit höher eingeschätzter Gefährlichkeit und größerem gewünschtem sozialen Abstand einher, besonders bei Schizophrenie (Kvaale, Haslam & Gottdiener, 2013). Die Autoren nennen das treffend "mixed blessings": weniger Schuld, aber mehr Distanz. Ein rein medizinisches Framing entstigmatisiert also nicht neutral – es verschiebt das Stigma von "moralisches Versagen" zu "grundlegend anders und schwer veränderbar".

Die Medikalisierungskritik: Mad Studies und das soziale Modell

Eine radikalere, im deutschsprachigen Mainstream selten gehörte Perspektive stellt die Grundannahme selbst infrage, dass psychisches Leiden primär eine individuelle Krankheit ist, die durch Aufklärung entstigmatisiert werden muss. Die Mad Studies – ein internationales Forschungsfeld, das kritisch mit der gesellschaftlichen Konstruktion von "Wahnsinn" und der Psychiatrisierung von Menschen umgeht – argumentieren: Menschen werden nicht einfach "verrückt", sondern durch gesellschaftliche Strukturen und die psychiatrische Diagnose selbst dazu gemacht. Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass Betroffene von der Produktion von Wissen über die eigenen Erfahrungen ausgeschlossen werden – Forschung findet über sie statt, nicht mit oder von ihnen (Inklumat, Mad Studies).

Verwandt ist das soziale Modell von Behinderung: Es trennt die körperliche/psychische Beeinträchtigung von der "Behinderung" als gesellschaftlich erzeugtem Nachteil.

Nicht die Diagnose ist demnach das Hauptproblem, sondern eine Gesellschaft und Arbeitswelt, die wenig Raum für Andersartigkeit lässt ("Wir sind nicht behindert, wir werden behindert") (DISTA, Soziales Modell von Behinderung).

Konsequent gedacht bedeutet das: Man entstigmatisiert nicht nur, indem man Diagnosen normalisiert, sondern indem man die Bedingungen ändert, die Menschen krank machen oder ausschließen – eine unbequeme Ergänzung zu klassischer Awareness-Arbeit, weil sie diese selbst als möglicherweise unzureichend markiert, wenn sie strukturelle Fragen ausblendet.

Die strukturkritische Perspektive: Awareness als Fehldiagnose

Eine im angloamerikanischen Diskurs prominente, zunehmend auch hierzulande diskutierte Kritik geht noch weiter: Awareness-Kampagnen – Plakate, Hashtags, Unternehmensinitiativen – lieferten häufig eine falsche Diagnose der eigentlichen Krise. Sie pathologisierten normale Reaktionen auf reale Deprivation, während strukturelle Ursachen unangetastet blieben: niedrige Löhne, Arbeitsplatzunsicherheit, prekäres Wohnen, wachsende Ungleichheit, Diskriminierung. Die dort zitierte Forschung verweist etwa darauf, dass ein höherer Mindestlohn die Suizidrate messbar senkt (The Nation, "The Problem With Mental Health Awareness"). Übertragen auf den deutschen Arbeitskontext heißt das:

Ein Unternehmen, das zum World Mental Health Day eine Social-Media-Kampagne postet, aber Dauerüberlastung oder eine Kultur der Nicht-Anerkennung aufrechterhält, bekämpft Symptome, nicht Ursachen.

Die unternehmerische Perspektive: Zwischen echtem Wandel und "Mental Health Washing"

Für HR und Führungskräfte ist das die praktisch wichtigste Perspektive. Es gibt für das oben Beschriebene inzwischen einen eigenen Begriff: "Well-being Washing" – Unternehmen, die sich fürsorglich inszenieren (Obstkorb, Achtsamkeits-App, Aktionstag), während die Kultur im Alltag unverändert bleibt. Der Bruch zeigt sich häufig zuerst in Mitarbeiterbewertungen. Die Alternative ist keine zusätzliche Maßnahme, sondern psychologische Sicherheit als Strukturprinzip: Führung, die Fehler eingesteht, konsistente Werte, ernst gemeinte Zuständigkeit statt Schuldzuweisung. Unternehmen mit hoher psychologischer Sicherheit zeigen in Studien 12 % höhere Produktivität und 27 % höhere Arbeitszufriedenheit (Stanton House, "Beyond Well-being Washing").

In Deutschland ist dieser strukturelle Blick nicht nur Kulturfrage, sondern Gesetz: § 5 Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung auch psychische Belastungen bei der Arbeit zu ermitteln und zu bewerten (§ 5 ArbSchG). Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nennt dafür konkrete Merkmalsbereiche: Arbeitsinhalt/-aufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen und Arbeitsumgebung – mit Faktoren wie Arbeitsmenge, Zeitdruck, Handlungsspielraum, Unterbrechungen, Klarheit von Rollen und Zuständigkeiten sowie Unterstützung durch Führungskräfte und Kollegen (BAuA, Psychische Faktoren). Genau das ist der Unterschied zwischen Kommunikation und Prävention: Ein Workshop kann Wissen vermitteln, eine Gefährdungsbeurteilung macht problematische Arbeitsbedingungen sichtbar – erst eine Organisation, die anschließend Strukturen verändert, schließt den Kreis.

Auch die WHO selbst empfiehlt Arbeitgebern ausdrücklich organisationale Interventionen, die psychosoziale Risiken bewerten und verändern – nicht nur individuelle Unterstützungsangebote (WHO Guidelines on mental health at work, 2022).


Die Führungsperspektive: wichtig, aber begrenzt

Führungskräfte beeinflussen maßgeblich, ob Belastung früh angesprochen werden kann. Die WHO empfiehlt deshalb Manager-Trainings, damit Führungskräfte psychische Belastung erkennen und angemessen reagieren können (WHO, Mental health at work).

Wichtig ist die Grenze:

Eine Führungskraft diagnostiziert keine Depression und übernimmt keine therapeutische Rolle.

Ihre Aufgabe liegt im Arbeitskontext:

  • Veränderungen wahrnehmen

  • ein Gespräch anbieten

  • zuhören

  • auf professionelle Unterstützung verweisen

  • Arbeitsbedingungen innerhalb des eigenen Einflusses gestalten.

Normalisieren, ohne zu verharmlosen oder zu romantisieren

Zunehmende Offenheit hat viele positive Entwicklungen gebracht, birgt aber die Gefahr, Ebenen zu verwischen: Stress ist nicht automatisch eine psychische Erkrankung, Traurigkeit nicht automatisch eine Depression, Ordnungsliebe keine Zwangsstörung. Umgekehrt gilt: Auch positive Zuschreibungen sind problematisch – Depressionen machen niemanden automatisch tiefgründiger, eine Krise ist kein notwendiger Entwicklungsschritt. Menschen dürfen krank sein, Unterstützung brauchen und eine Krise einfach als schwere Zeit erlebt haben, ohne dass daraus ein Sinn konstruiert werden muss.

Was tatsächlich wirkt: Kontakt statt Kampagne

Die vielleicht wichtigste evidenzbasierte Erkenntnis der Stigmaforschung:

Reine Wissensvermittlung zeigt oft nur schwache, kurzfristige Effekte. Der direkte, respektvolle soziale Kontakt zwischen Menschen mit und ohne eigene Erfahrung gilt als der wirksamste Weg, Stigma und Diskriminierung zu reduzieren (Lancet Commission on Ending Stigma and Discrimination in Mental Health, 2022).

Das ist implizit auch eine Kritik an zwei Dekaden Plakat- und Hashtag-Kampagnen und der eigentliche fachliche Unterbau für das WHO-Motto 2026: Nicht Sichtbarkeit an sich verändert Einstellungen, sondern echte Begegnung und Beteiligung.

Zugänglichkeit: "Hol dir Hilfe" setzt Hilfe voraus

Entstigmatisierung wird oft mit dem Satz verbunden: "Hol dir Hilfe." Das setzt voraus, dass Hilfe verfügbar ist. Die WHO zeigt hier ein erhebliches globales Gefälle: Bei Depression erhält selbst in wohlhabenden Ländern nur etwa ein Drittel der Betroffenen eine formale Behandlung, in einkommensschwachen Ländern nur rund 3 %; bei Psychosen erhalten weltweit 71 % keine Versorgung (WHO, World Mental Health Report 2022). Menschen zu ermutigen, Hilfe zu suchen, ist wichtig – Hilfe zugänglich zu machen, gehört untrennbar dazu.

All das bedeutet: Entstigmatisierung neu denken

Zusammengenommen ergibt sich ein Bild, das komplizierter ist als das Feiertagsnarrativ vom "immer offeneren Umgang".

Dennoch hier 6 Punkte, die für die Praxis – gerade in HR und Führung – zählen:

  1. Sichtbarkeit ist nicht gleich Sicherheit – Offenlegung bleibt riskant, solange kein struktureller Schutz mitgedacht wird.

  2. Medizinisches Framing kann neue Distanz erzeugen – "es ist eine Krankheit" entlastet, trennt aber auch.

  3. Individualisierung verdeckt Strukturfragen – Achtsamkeit ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung.

  4. Awareness ohne Ursachenarbeit wirkt kosmetisch – und wird von Beschäftigten auch so erkannt.

  5. Kontakt wirkt stärker als Kampagne – Beteiligung von Betroffenen ist kein netter Zusatz, sondern die wirksamste Intervention.

  6. Verantwortung verteilt sich über Ebenen – Individuum, Führung, Unternehmen, Gesundheitssystem, Politik können jeweils nur das verändern, was in ihrem Einflussbereich liegt; das entlastet niemanden, macht Verantwortung aber konkreter.


Die WHO liefert mit ihrem Motto 2026 selbst den richtigen Prüfstein: nicht "Wir reden darüber", eher "Werden die, die es betrifft, tatsächlich gehört – und ändert sich dadurch etwas?" Entstigmatisierung lässt sich am Ende nicht daran messen, wie oft wir über psychische Gesundheit gesprochen haben, sondern daran, wie wir Menschen behandeln, wenn es schwierig wird.

Dieser Beitrag wurde von Melanie Faltermeier verfasst und veröffentlicht.


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Quellen:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). (n.d.). Psychische Faktoren. Handbuch Gefährdungsbeurteilung. https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung/Gefaehrdungsbeurteilung/Handbuch-Gefaehrdungsbeurteilung/Expertenwissen/Psychische-Faktoren/Psychische-Faktoren


Bundesministerium der Justiz. (n.d.). Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), § 5 – Beurteilung der Arbeitsbedingungen. Gesetze im Internet. https://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__5.html


Corrigan, P. W., Druss, B. G., & Perlick, D. A. (2014). The impact of mental illness stigma on seeking and participating in mental health care. Psychological Science in the Public Interest, 15(2), 37–70. https://doi.org/10.1177/1529100614531398


DAK-Gesundheit. (2025). Psychreport 2025: Depressionen verursachen Rekord an Fehltagen. https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/psychreport-2025_91766


Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). (n.d.). Schwerpunkt: Stigma. https://www.dgppn.de/schwerpunkte/stigma.html


Deutsches Ärzteblatt. (2013, 9. September). Psychisch Kranke: Weiter Stigmatisierung in der Arbeitswelt. https://www.aerzteblatt.de/archiv/145560/Psychisch-Kranke-Weiter-Stigmatisierung-in-der-Arbeitswelt


DISTA. (n.d.). Soziales Modell von Behinderung. https://dista.uniability.org/glossar/soziales-modell-von-behiderung/


Inklumat. (n.d.). Mad Studies. https://inklumat.de/glossar/mad-studies


Kvaale, E. P., Haslam, N., & Gottdiener, W. H. (2013). The 'side effects' of medicalization: A meta-analytic review of how biogenetic explanations affect stigma. Clinical Psychology Review, 33(6), 782–794. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2013.06.002


Marx, M. (2026, 20. Juli). Krankenstand 2026: Psychische Erkrankungen erstmals häufigste Ursache für Fehlzeiten. Personalwirtschaft. https://www.personalwirtschaft.de/news/hr-organisation/krankenstand-2026-psychische-erkrankungen-erstmals-haeufigste-ursache-fuer-fehlzeiten-206734/


Shade, C. (2021, January 25). The problem with mental health awareness. The Nation. https://www.thenation.com/article/society/mental-health-awareness/


Stanton House. (n.d.). Beyond well-being washing: The importance of psychological safety at work. https://www.stantonhouse.com/career-resources/beyond-well-being-washing


Thornicroft, G., Sunkel, C., Alikhon Aliev, A., Baker, S., Brohan, E., El Chammay, R., et al. (2022). The Lancet Commission on ending stigma and discrimination in mental health. The Lancet, 400(10361), 1438–1480. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(22)01470-2


World Health Organization. (2022a). Guidelines on mental health at work. https://www.who.int/publications/i/item/9789240053052


World Health Organization. (2022b, September 28). Mental health at work [Fact sheet]. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/mental-health-at-work


World Health Organization. (2022c, June 17). WHO highlights urgent need to transform mental health and mental health care. https://www.who.int/news/item/17-06-2022-who-highlights-urgent-need-to-transform-mental-health-and-mental-health-care


World Health Organization. (2026). World Mental Health Day 2026: Lived experiences heard – real voices, real change. https://www.who.int/campaigns/world-mental-health-day/2026

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